Rote Liste Autor: Birte Sänger, 12. Januar 2014 (HB 07.03.14)

 Überarbeiten!

Die Roten Listen beinhalten gefährdete Tierarten einzelner taxonomischer Gruppen. Sie werden für Staaten und Bundesländer herausgegeben (Abb. 1). In Deutschland ist das Bundesamt für Naturschutz in Bonn der Herausgeber der Roten Liste.

 

Bei der Erarbeitung der Roten Listen bietet ein standardisiertes und vereinfachte Kriteriensystem, für alle Organismengruppen, einen guten Vergleich der Rote-Liste-Einstufungen. Erstellt werden die Roten Listen in Zusammenarbeit ehrenamtlicher Mitarbeiter und Vertretern des behördlichen Naturschutzes. Sie schätzen u.a. Bestandssituationen und Bestandstrends der Arten ein (Ludwig et al. 2009). Die Rote Liste Arten werden in mehrere Kategorien unterteilt: 0= Ausgestorben o. verschollen, 1= vom Aussterben bedroht, 2= stark gefährdet, 3=gefährdet, 4=potentiell gefährdet, I=Vermehrungsgäste, II=Gäste. Von den 71 in Niedersachsen und Bremen freilebenden Säugetierarten stehen 47 (66,2 %) Arten auf der Roten Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Säugetierarten (Heckenroth 1993).

 

Rote Liste

Abb. 1: Rote Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Säugetierarten (Heckenroth 1993).

 

 

Die Angaben zum Gefährdungsstatus befinden sich jeweils in der Artbeschreibung der einzelnen Säugetierarten.

 

 

Quellen:

  • Heckenroth, H. H. <style="line-height: 115="" calibri="" sans-serif="" 11pt="" data-mce-type="text/css"> (1993). Rote Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Säugetierarten: 1. Fassung vom 1.1.1991. – Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen, Hannover, 13 (6), 221-226.
  • Meinig, H., Boye, P. & Hutterer, R. (2009): Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) Deutschlands. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 70(1): 115-153.
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